









Unsere Photovoltaik-Anlage wurde um weitere 1’396 m² (grösste Analage auf dem Betriebsgelände Hansroren, erstes Bild) erweitert und umfasst nun insgesamt 3’781 m².
Mit der zusätzlichen Fläche erhöhen wir unsere Eigenproduktion an Solarstrom um rund +37 %.
Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Strom für unsere Gemüseproduktion möglichst lokal und klimafreundlich erzeugen und dort verwenden, wo er benötigt wird.
Die Winterzwiebeln, im Herbst 2024 gesät, sind gut durch den Winter gekommen und konnten nun geerntet werden. Eine spezielle Maschine hebt die Zwiebeln aus der Erde und legt sie in Schwaden ab, die anschliessend vom Vollernter gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden aufgenommen werden.
Wir freuen uns über eine gelungene Ernte.
Getreu diesem Motto produzieren wir bereits in der vierten Generation schmackhaftes Gemüse und herrlich frische Salate in einer klimatisch bevorzugten Lage im Unterthurgau.
Guter Boden und frisches Wasser aus dem Rhein sind die natürlichen Grundlagen für unsere nachhaltige und vielseitige Gemüseproduktion. In den Gewächshäusern, beheizt mit erneuerbarer Energie, reifen Tomaten und Gurken oder auch Spezialitäten wie Pak-Choi. Im Freiland sind wir auf Salatherzen und Eisberg spezialisiert. Aber auch weniger bekannte Gemüse, wie Bundzwiebeln, Kefen oder Gemüsezwiebeln gehören in unser Sortiment.
Alle Gemüse werden auf unserem Hof verkaufsfertig aufbereitet, verpackt und gelangen anschliessend direkt zu Ihnen nach Hause.
Geniessen Sie hier einen kleinen Rundgang durch unseren Betrieb und erfahren Sie mehr über uns!
Wie wäre es noch mit frischen Bundzwiebeln?
Was als traditioneller Landwirtschaftsbetrieb begann, hat sich über Generationen zu einem reinen Gemüsebaubetrieb entwickelt. Bereits in den 30er Jahren hat Otto Ott senior mit dem Anbau von Erbsen für die Konservenfabrik „Roco“ begonnen. Mit der Aufgabe der Milchwirtschaft Ende 1950 hat sei Sohn Otto Ott junior den Salatanbau stark ausgebaut. 1995 durfte Hans Ott das erste Folienhaus bauen und 2013 unser modernes Glashaus in Betrieb nehmen. In der Zwischenzeit bauen wir rund 25 verschiedene Gemüse und Salate an und mit Christoph Ott steht auch schon die vierte Generation bereit.
Basadingen liegt rund 420 m.ü.M. zwischen Schaffhausen und Stein am Rhein. Gute Böden und das milde Klima mit durchschnittlichen Regenmengen von 850 mm/Jahr bieten beste Voraussetzungen für den Gemüsebau. Mit frischem Wasser aus dem Rhein können wir über eine genossenschaftliche Bewässerungsanlage unsere Gemüse bewässern.
Unsere Mitarbeiter stammen aus den verschiedensten Nationen und arbeiten alle Hand in Hand. Viele sind bereits mehrere Jahre, manche sogar Jahrzehnte bei uns. Während der Saison sind wir auf fleissige Hände angewiesen. Sie bringen Ihre Erfahrungen und frischen Wind in unseren Betrieb und dank ihnen konnten wir uns zu einem modernen Familienbetrieb entwickeln.
Wir haben unsere neue Hydroponic-Anlage in Betrieb genommen und unser Trio-Salat kann jetzt im Migros und Spar gekauft werden.
Die Setzlinge des Trio-Salates werden auf Styropor-Platten gesetzt und schwimmend auf dem Wasser herangezogen. Die Wurzeln der Pflanze wachsen in das Wasser, woraus der Salat die benötigten Nährstoffe für das Wachstum bezieht. Mit dem zusätzlichen Licht der Beleuchtung (3. Foto) können wir Sonnenlicht erzeugen, welches die Salate zur Photosynthese benötigen.
Nach ungefähr sechs Wochen Aufzucht-Zeit werden die Pflanzen verkauft. Dabei wird die ganze Pflanze, samt Wurzelballen aus dem Wasser genommen und verpackt. Zuhause können Sie den Salat einfach wieder ins Wasser stellen. So wächst er weiter.
Am längsten frisch bleibt der Salat im Kühlschrank, denn er mag die Raumtemperatur nicht besonders.
Sie haben somit einen solch frischen Salat, wie aus dem eigenen Garten!
Weitere Informationen zu dem Hydroponics-Anbausystem finden Sie hier: Hydrokultur – Wikipedia
Ein Schritt Richtung lokaler Energiewende.
Wir konnten nun nach über drei Jahren Projektzeit unsere alternative Heizung mit einem Wärmetauscher aus dem nahen Geisslibach (~300m Distanz) im Oktober 2023 in Betrieb nehmen.
Das Bachwasser läuft über eine Siebanlage in eine Kammer des Entnahmewerks (Bild 1) und wird zum Wärmetauscher (Bild 2) beim Gewächshaus gefördert, wo die Wärme in einem Pufferspeicher gespeichert und anschliessend bei Bedarf der Pflanze zugeführt wird.
Nach dem Kreislauf mit dem Wärmetauscher fliesst das abgekühlte Wasser kurz hinter dem Entnahmewerk zurück in den Bach.
Um die Bachlebewesen zu schonen, darf vom Bach nur eine Teilmenge entnommen und um maximal 1,5 Grad abgekühlt werden.
Bei niedrigem Wasserstand wird kein Wasser entnommen, was glücklicherweise noch nie vorgekommen ist.
Während dem Bau wurde grossen Wert auf den Schutz der Natur gelegt und wurde vom Kanton strengstens kontrolliert. So mussten wir die Biber- und Otter-Schonzeiten einhalten und ein komplexes Konzessions-Verfahren durchlaufen.
Mit ein Grund für das Pilotprojekt ist auch, dass die Migros bis 2025 nur noch CO²-frei beheiztes Gemüse vermarkten will.
Am Dorffest Basadingen-Schlattingen vom 24.08.2024 wurde unser Entnahmewerk mit einem Gummienten-Rennen eingeweiht. Rund 640 Enten (Bild 3) haben teilgenommen. Der Erlös aus dieser Aktion geht vollumfänglich an die Alters- und Pflegeheime in der Umgebung. Herzliche Dank an den durchführenden Verein!

Unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.» bekommen Sie frische Produkte aus Ihrer Region und unterstützen dabei Schweizer Bauern und Kleinbetriebe in Ihrer Nähe.

Wo Suisse Garantie drauf steht, ist beste Schweizer Qualität drin. Dieses Label garantiert für hochwertige Produkte, eine nachhaltige Landwirtschaft, und für Lebensmittel, die jeden Tag aufs Neue unsere Konsumentinnen und Konsumenten begeistern.

SwissGAP ist ein Zertifizierungssystem und kein Label. Wer SwissGAP erfüllt, kann damit dem Abnehmer belegen, dass er Bestimmungen zur Produktion, Umwelt, Mitarbeiter, Rückverfolgbarkeit und viele weitere Bestimmungen erfüllt.